
SIEM: Security Information and Event Management
SIEM erklärt: Zentrale Sammlung und Auswertung von Sicherheitsereignissen.
IT Lexikon
Kurz erklärt
Ein SIEM (Security Information and Event Management) sammelt Protokolldaten aus Servern, Netzwerkkomponenten, Cloud-Diensten und Sicherheitswerkzeugen an einer Stelle, normalisiert sie und wertet sie nach definierten Regeln aus. Ziel ist, Auffälligkeiten zu erkennen, die in einzelnen Systemen untergehen.
Der Nutzen entsteht durch Korrelation: Eine fehlgeschlagene Anmeldung ist harmlos, dieselbe Anmeldung aus einem ungewöhnlichen Land in Kombination mit einer neuen Weiterleitungsregel im Postfach ist es nicht. Zusätzlich liefert ein SIEM die Nachweise, die Regulierung und Versicherer verlangen.
Ein SIEM ist kein Selbstläufer: Regeln müssen gepflegt, Fehlalarme reduziert und Meldungen bearbeitet werden, im Zusammenspiel mit einem SOC oder einem betreuten Dienst. Einordnung unter IT Security.

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