
MFA: Multi-Faktor-Authentifizierung
MFA erklärt: Warum ein zweiter Faktor Standard sein sollte, welche Verfahren sicher sind und wo die Grenzen liegen.
IT Lexikon
Kurz erklärt
Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) verlangt zusätzlich zum Passwort einen zweiten Nachweis, etwa eine Bestätigung in einer App, einen Sicherheitsschlüssel oder ein biometrisches Merkmal. Damit reicht ein gestohlenes Passwort allein nicht mehr für den Zugriff.
Nicht alle Verfahren sind gleich sicher. SMS-Codes lassen sich abfangen, einfache Push-Bestätigungen können durch wiederholte Anfragen erzwungen werden. Sicherer sind zahlengestützte Bestätigungen, Authenticator-Apps mit Gerätebindung und phishing-resistente Verfahren wie Sicherheitsschlüssel oder Passkeys.
MFA ist in vielen Regelwerken faktisch Pflicht und gehört bei NIS2 ausdrücklich zum Maßnahmenkatalog. In Microsoft-Umgebungen wird sie zusammen mit Conditional Access eingerichtet, damit Zugriffe risikobasiert geprüft werden. Siehe IT Security.

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